Gesamtkosten Rechner: wie Sie Ihre Lohnnebenkosten um bis zu 12 % reduzieren
Was kostet Ihr Mitarbeiter wirklich?
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Wie funktioniert das Effektivlohn-Modell?
Beim Effektivlohn-Modell werden die im § 3b EStG verankerten Zuschläge für die Arbeit an Sonntagen, Feiertagen und in der Nacht von Monat zu Monat vollumfänglich in die Lohnberechnung integriert. Dabei wird die monatliche Schwankung von Zuschlägen durch eine weitere Lohnart (Grundlohnergänzung) kompensiert, sodass Angestellten, die sich für diese Art der Entlohnung entscheiden, ein konstanter und höherer Nettoverdienst pro Stunde garantiert werden kann. Gleichzeitig werden Arbeitgebergesamtkosten reduziert.
Das Effektivlohn-Modell der Fa. twodoxx ist bereits seit 2010 vom Bundesfinanzhof freigegeben (BFH vom 17.06.2010 – BStBl II 2011). Es ist eine von Finanzämtern und Sozialversicherungen anerkannte Methode der Lohngestaltung.
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Was steckt hinter den Lohnnebenkosten des Arbeitgebers?
Wenn Ihr Mitarbeiter ein Bruttogehalt von 3.000 € erhält, zahlen Sie als Arbeitgeber nicht 3.000 € — sondern rund 3.600 €. Die Differenz sind Lohnnebenkosten: gesetzliche Abgaben, die zusätzlich zum Bruttogehalt anfallen und vollständig vom Unternehmen getragen werden. In Deutschland betragen die Lohnnebenkosten durchschnittlich 22 bis 23 % des Bruttolohns — ein erheblicher Kostenfaktor, der in Gehaltsverhandlungen und der Personalkalkulation oft unterschätzt wird.
Beitragsart | Arbeitgeberanteil |
|---|---|
Krankenversicherung | ~7,3 % |
Rentenversicherung | 9,3 % |
Arbeitslosenversicherung | 1,3 % |
Pflegeversicherung | ~1,7 % |
Unfallversicherung (BG) | branchenabhängig |
Gesamt | ca. 20–22 % |


Hinzu kommen Umlagen, die ausschließlich Arbeitgeber tragen: die U1-Umlage für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die U2-Umlage für Mutterschaftsleistungen sowie die Insolvenzgeldumlage. Diese Umlagen variieren je nach Krankenkasse und Betriebsgröße, erhöhen das Arbeitgeberbrutto aber regelmäßig um weitere 1–2 %.
Als Faustregel gilt: Das Bruttogehalt multipliziert mit dem Faktor 1,25 bis 1,30 ergibt die realistischen Gesamtkosten für einen Arbeitnehmer. Für schnelle Kalkulationen bei Vollzeitbeschäftigten ohne Sonderleistungen wird in der Praxis auch der Faktor 1,7 auf das Nettogehalt angewandt. Ein präziser Lohnnebenkosten Rechner liefert hier verlässlichere Ausgaben als jede Daumenregel — vor allem dann, wenn Sachbezüge, Schichtzulagen oder branchenspezifische Berufsgenossenschaftsbeiträge ins Spiel kommen.
In Branchen mit regelmäßiger Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit — Gastronomie, Pflege, Sicherheit, Logistik — kommen weitere branchenspezifische Kosten hinzu. Genau hier liegt gleichzeitig das größte Optimierungspotenzial.
Wie Neolohn die Lohnnebenkosten senkt – und das Netto erhöht
Das Prinzip klingt zunächst widersprüchlich: Der Mitarbeiter bekommt mehr netto, der Arbeitgeber zahlt weniger Mitarbeiterkosten – und das Bruttogehalt sinkt dabei. Wie ist das möglich?
Möglich wird das durch steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnbestandteile, die im deutschen Steuerrecht gezielt für Tätigkeiten außerhalb der Regelarbeitszeiten vorgesehen sind. Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit – sogenannte SFN-Zuschläge – sind bis zu gesetzlich definierten Grenzen vollständig abgaben- und steuerfrei. Geregelt ist das in § 3b EStG.
Für Unternehmen, in denen diese Zeiten strukturell anfallen und bisher nicht oder nicht systematisch in der Lohnabrechnung erfasst werden, ergibt sich ein erheblicher Hebel zur Nettolohnoptimierung:
Ein Teil des bisherigen Bruttogehalts wird in abgabenfreie Zuschläge umgewandelt
Das sozialversicherungspflichtige Entgelt sinkt → Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil an den Sozialversicherungsbeiträgen sinken
Der Arbeitnehmer erhält dasselbe oder mehr netto — bei niedrigerem steuerpflichtigem Brutto
Als Arbeitgeber reduzieren Sie Ihre Gesamtlohnkosten und Arbeitgeberbelastung spürbar

Was ist Nettolohnoptimierung konkret? Es geht darum, die Vergütungsstruktur eines Beschäftigten so zu gestalten, dass abgabenfreie Lohnbestandteile gezielt genutzt werden – rechtskonform, individuell und monatsgenau. Neolohn automatisiert genau diesen Prozess für jeden Mitarbeiter in Ihrem Betrieb: rechtssicher, prüffähig und vollständig in die Gehaltsabrechnung integriert. Das ist kein Trick, sondern eine systematische Nutzung dessen, was der Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen hat.
Ein Gehaltsrechner für Arbeitgeber, der nur Brutto-Netto-Verhältnisse zeigt, greift zu kurz. Der Neolohn-Rechner zeigt Ihnen zusätzlich, was Ihre Arbeitgeberkosten mit optimierter Lohnstruktur wären – und wie viel Sie pro Mitarbeiter und Jahr sparen.
Was alle gewinnen: Arbeitgeber, Mitarbeiter — und der Betrieb als Ganzes
Das Effektivlohn-Modell von Neolohn ist seit 2010 vom Bundesfinanzhof anerkannt und von Finanzämtern sowie Sozialversicherungen als legitime Methode der Lohngestaltung akzeptiert. Es ist kein Graubereich – sondern eine strukturierte Nutzung bestehender gesetzlicher Rahmen, von der alle Beteiligten profitieren.
Vorteile für Arbeitgeber
Geringere Lohnnebenkosten, sobald SFN-Zuschläge regelmäßig anfallen – das Arbeitgeberbrutto sinkt spürbar
Bessere Mitarbeitergewinnung: Ein höheres Netto ist im Recruiting ein handfestes Argument, das kein Wettbewerber mit gleichem Bruttogehalt schlagen kann
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch planbare, konstante Nettoeinkommen – weniger Fluktuation, weniger Einarbeitungskosten
Mehr wirtschaftlicher Spielraum: Wer Personalkosten senkt, ohne Löhne zu kürzen, kann weitere Stellen schaffen und den Betrieb stabiler aufstellen
Vorteile für Arbeitnehmer
Deutlich höheres Nettoeinkommen durch steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnbestandteile – ohne Mehrarbeit
Konstanter Netto-Stundenlohn dank Grundlohnergänzung: Auch an Urlaubs- und Kranktagen bleibt das Netto planbar und stabil
Höhere Planungssicherheit – besonders relevant für Mitarbeitende mit festen monatlichen Ausgaben
Bessere Kaufkraft führt zu mehr Konsum und stärkt damit langfristig auch die wirtschaftliche Basis des eigenen Arbeitgebers
neolohn ist Ihr Partner für die Optimierung Ihrer Lohnkosten. Mit unserer Software und dem einzigartigen Effektivlohn-Modell sparen Sie sich Zeit und Kosten im Lohnbüro.
Für welche Betriebe lohnt sich der Rechner besonders?
Je regelmäßiger Ihre Mitarbeitenden zu gesetzlich privilegierten Zeiten arbeiten, desto größer das Einsparpotenzial. Für die folgenden Branchen ist ein detaillierter Lohnnebenkosten-Check besonders empfehlenswert:
Häufige Fragen zum Lohnnebenkosten Rechner
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