Gesamtkosten Rechner: wie Sie Ihre Lohnnebenkosten um bis zu 12 % reduzieren

Was kostet Ihr Mitarbeiter wirklich?

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Ohne neolohn Bruttolohn
Netto für Mitarbeiter
Brutto (SV-pflichtig)
Gesamtkosten AG/Monat
Mit neolohn Effektivlohn
Netto für Mitarbeiter
Brutto (SV-pflichtig)
Gesamtkosten AG/Monat
Ersparnis / Monat
Ersparnis / Jahr
Kostensenkung
Bayern · Vollzeit
Steuerklasse I · 25 Jahre
GKV (KV 14,60 % + 2,69 % ZB)
174 Std./Monat, davon 30 nach 20 Uhr, 16 an Sonntagen und 8 an Feiertagen

Wie funktioniert das Effektivlohn-Modell?

Beim Effektivlohn-Modell werden die im § 3b EStG verankerten Zuschläge für die Arbeit an Sonntagen, Feiertagen und in der Nacht von Monat zu Monat vollumfänglich in die Lohnberechnung integriert. Dabei wird die monatliche Schwankung von Zuschlägen durch eine weitere Lohnart (Grundlohnergänzung) kompensiert, sodass Angestellten, die sich für diese Art der Entlohnung entscheiden, ein konstanter und höherer Nettoverdienst pro Stunde garantiert werden kann. Gleichzeitig werden Arbeitgebergesamtkosten reduziert.

Das Effektivlohn-Modell der Fa. twodoxx ist bereits seit 2010 vom Bundesfinanzhof freigegeben (BFH vom 17.06.2010 – BStBl II 2011). Es ist eine von Finanzämtern und Sozialversicherungen anerkannte Methode der Lohngestaltung.

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Was steckt hinter den Lohnnebenkosten des Arbeitgebers?

Wenn Ihr Mitarbeiter ein Bruttogehalt von 3.000 € erhält, zahlen Sie als Arbeitgeber nicht 3.000 € — sondern rund 3.600 €. Die Differenz sind Lohnnebenkosten: gesetzliche Abgaben, die zusätzlich zum Bruttogehalt anfallen und vollständig vom Unternehmen getragen werden. In Deutschland betragen die Lohnnebenkosten durchschnittlich 22 bis 23 % des Bruttolohns — ein erheblicher Kostenfaktor, der in Gehaltsverhandlungen und der Personalkalkulation oft unterschätzt wird.

Beitragsart

Arbeitgeberanteil

Krankenversicherung

~7,3 %

Rentenversicherung

9,3 %

Arbeitslosenversicherung

1,3 %

Pflegeversicherung

~1,7 %

Unfallversicherung (BG)

branchenabhängig

Gesamt

ca. 20–22 %

Hinzu kommen Umlagen, die ausschließlich Arbeitgeber tragen: die U1-Umlage für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die U2-Umlage für Mutterschaftsleistungen sowie die Insolvenzgeldumlage. Diese Umlagen variieren je nach Krankenkasse und Betriebsgröße, erhöhen das Arbeitgeberbrutto aber regelmäßig um weitere 1–2 %.

Als Faustregel gilt: Das Bruttogehalt multipliziert mit dem Faktor 1,25 bis 1,30 ergibt die realistischen Gesamtkosten für einen Arbeitnehmer. Für schnelle Kalkulationen bei Vollzeitbeschäftigten ohne Sonderleistungen wird in der Praxis auch der Faktor 1,7 auf das Nettogehalt angewandt. Ein präziser Lohnnebenkosten Rechner liefert hier verlässlichere Ausgaben als jede Daumenregel — vor allem dann, wenn Sachbezüge, Schichtzulagen oder branchenspezifische Berufsgenossenschaftsbeiträge ins Spiel kommen.

In Branchen mit regelmäßiger Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit — Gastronomie, Pflege, Sicherheit, Logistik — kommen weitere branchenspezifische Kosten hinzu. Genau hier liegt gleichzeitig das größte Optimierungspotenzial.

Wie Neolohn die Lohnnebenkosten senkt – und das Netto erhöht

Das Prinzip klingt zunächst widersprüchlich: Der Mitarbeiter bekommt mehr netto, der Arbeitgeber zahlt weniger Mitarbeiterkosten – und das Bruttogehalt sinkt dabei. Wie ist das möglich?

Möglich wird das durch steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnbestandteile, die im deutschen Steuerrecht gezielt für Tätigkeiten außerhalb der Regelarbeitszeiten vorgesehen sind. Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit – sogenannte SFN-Zuschläge – sind bis zu gesetzlich definierten Grenzen vollständig abgaben- und steuerfrei. Geregelt ist das in § 3b EStG.

Für Unternehmen, in denen diese Zeiten strukturell anfallen und bisher nicht oder nicht systematisch in der Lohnabrechnung erfasst werden, ergibt sich ein erheblicher Hebel zur Nettolohnoptimierung:

  • Ein Teil des bisherigen Bruttogehalts wird in abgabenfreie Zuschläge umgewandelt

  • Das sozialversicherungspflichtige Entgelt sinkt → Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil an den Sozialversicherungsbeiträgen sinken

  • Der Arbeitnehmer erhält dasselbe oder mehr netto — bei niedrigerem steuerpflichtigem Brutto

  • Als Arbeitgeber reduzieren Sie Ihre Gesamtlohnkosten und Arbeitgeberbelastung spürbar

Was ist Nettolohnoptimierung konkret? Es geht darum, die Vergütungsstruktur eines Beschäftigten so zu gestalten, dass abgabenfreie Lohnbestandteile gezielt genutzt werden – rechtskonform, individuell und monatsgenau. Neolohn automatisiert genau diesen Prozess für jeden Mitarbeiter in Ihrem Betrieb: rechtssicher, prüffähig und vollständig in die Gehaltsabrechnung integriert. Das ist kein Trick, sondern eine systematische Nutzung dessen, was der Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen hat.

Ein Gehaltsrechner für Arbeitgeber, der nur Brutto-Netto-Verhältnisse zeigt, greift zu kurz. Der Neolohn-Rechner zeigt Ihnen zusätzlich, was Ihre Arbeitgeberkosten mit optimierter Lohnstruktur wären – und wie viel Sie pro Mitarbeiter und Jahr sparen.

Was alle gewinnen: Arbeitgeber, Mitarbeiter — und der Betrieb als Ganzes

Das Effektivlohn-Modell von Neolohn ist seit 2010 vom Bundesfinanzhof anerkannt und von Finanzämtern sowie Sozialversicherungen als legitime Methode der Lohngestaltung akzeptiert. Es ist kein Graubereich – sondern eine strukturierte Nutzung bestehender gesetzlicher Rahmen, von der alle Beteiligten profitieren.

Vorteile für Arbeitgeber

  • Geringere Lohnnebenkosten, sobald SFN-Zuschläge regelmäßig anfallen – das Arbeitgeberbrutto sinkt spürbar

  • Bessere Mitarbeitergewinnung: Ein höheres Netto ist im Recruiting ein handfestes Argument, das kein Wettbewerber mit gleichem Bruttogehalt schlagen kann

  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch planbare, konstante Nettoeinkommen – weniger Fluktuation, weniger Einarbeitungskosten

  • Mehr wirtschaftlicher Spielraum: Wer Personalkosten senkt, ohne Löhne zu kürzen, kann weitere Stellen schaffen und den Betrieb stabiler aufstellen

Vorteile für Arbeitnehmer

  • Deutlich höheres Nettoeinkommen durch steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnbestandteile – ohne Mehrarbeit

  • Konstanter Netto-Stundenlohn dank Grundlohnergänzung: Auch an Urlaubs- und Kranktagen bleibt das Netto planbar und stabil

  • Höhere Planungssicherheit – besonders relevant für Mitarbeitende mit festen monatlichen Ausgaben

  • Bessere Kaufkraft führt zu mehr Konsum und stärkt damit langfristig auch die wirtschaftliche Basis des eigenen Arbeitgebers

 

neolohn ist Ihr Partner für die Optimierung Ihrer Lohnkosten. Mit unserer Software und dem einzigartigen Effektivlohn-Modell sparen Sie sich Zeit und Kosten im Lohnbüro.

Für welche Betriebe lohnt sich der Rechner besonders?

Je regelmäßiger Ihre Mitarbeitenden zu gesetzlich privilegierten Zeiten arbeiten, desto größer das Einsparpotenzial. Für die folgenden Branchen ist ein detaillierter Lohnnebenkosten-Check besonders empfehlenswert:

Gastronomie & Hotellerie

Abend-, Nacht- und Wochenenddienste sind das Kerngeschäft — und genau die Zeiten, für die das Steuerrecht maximale Abgabenfreiheit vorsieht. Wenn Ihre Mitarbeitenden regelmäßig sonntags oder nach 20 Uhr arbeiten und diese Zeiten bisher pauschal als Bruttolohn ausgezahlt werden, verschenken Sie bares Geld. Der Brutto-Netto-Rechner für Gastronomie zeigt Ihnen, was tatsächlich möglich ist – und was ein Gehaltsrechner für Gastronomiebetriebe mit SFN-Optimierung gegenüber dem Status quo bedeutet.

Tankstellen & Raststätten

Rund-um-die-Uhr-Betrieb bedeutet: Nachtarbeit, Sonntagsdienste und Feiertagsschichten als strukturelle Konstante – nicht als Ausnahme. Für Betreiber von Tankstellen und Raststätten ist das Potenzial der SFN-Optimierung deshalb besonders hoch. Nahezu jede Schicht außerhalb der Regelarbeitszeit ist ein Hebel, um den Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen zu senken und gleichzeitig das Netto der Beschäftigten zu verbessern.

Pflege, Soziales & Gesundheitswesen

24-Stunden-Betrieb, Schichtdienste, Feiertagsarbeit: Die Arbeitgeberkosten je Arbeitnehmer sind im Pflegebereich hoch, die Margen eng. Nettolohnoptimierung über SFN-Zuschläge ist hier strukturell ideal und wirkt auf die Personalkosten des gesamten Betriebs.

Sicherheitsdienst

Nacht- und Wochenendschichten als Regelfall, nicht als Ausnahme. Für Beschäftigte in Sicherheitsdiensten sind nahezu alle Arbeitsstunden zuschlags- und damit optimierungsfähig — ein Bereich, in dem der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung erheblich gesenkt werden kann.

Logistik & Lagerhaltung

Frühschichten, Spätschichten, Sonntagsarbeit — in vielen Lagern Alltag. Für Unternehmen mit mehreren Beschäftigten in Schichtmodellen multiplizieren sich die Einsparungen je Arbeitnehmer schnell zu einer signifikanten Entlastung der Ausgaben.

Zeitarbeit mit Schichtmodellen

Besonders relevant, weil jede optimierte Stelle direkt auf die Marge wirkt. Für Gründer und Betreiber von Zeitarbeitsunternehmen ist die systematische Lohnoptimierung einer der wirksamsten Hebel zur Kostensenkung.

Bau & Handwerk

Früh- und Spätschichten, Samstagsdienste und saisonale Feiertagseinsätze gehören im Bau- und Handwerksgewerbe zum Alltag. Gerade für Betriebe mit gewerblichen Beschäftigten, die regelmäßig außerhalb der Regelarbeitszeiten eingesetzt werden, lohnt sich eine genaue Kalkulation der Arbeitgeberkosten. Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft sind im Baugewerbe zudem überdurchschnittlich hoch – ein weiterer Grund, das sozialversicherungspflichtige Bruttolohn-Volumen gezielt zu senken.

Einzelhandel

Sonntagsöffnungen, verkaufsoffene Feiertage, Spätdienste bis Ladenschluss: Im Einzelhandel fallen zuschlags- und optimierungsfähige Arbeitszeiten häufiger an, als viele Arbeitgeber realisieren. Wer mehrere Mitarbeitende in wechselnden Schichtmodellen beschäftigt und diese Zeiten bisher pauschal im Bruttogehalt abrechnet, trägt unnötig hohe Lohnnebenkosten. Ein Gehaltsrechner für Arbeitgeber im Einzelhandel macht das Einsparpotenzial auf einen Blick sichtbar.

Häufige Fragen zum Lohnnebenkosten Rechner

1Wie hoch sind die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers 2026?
Der Arbeitgeberanteil liegt 2026 bei rund 20–22 % des Bruttolohns. Hinzu kommen branchenabhängige Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie Umlagen (U1, U2, Insolvenzgeldumlage). Die gesetzliche Unfallversicherung wird vollständig vom Arbeitgeber getragen; ihr Prozentsatz variiert je nach Berufsgenossenschaft und Branche. Für ein konkretes Beispiel: Bei einem Bruttogehalt von 3.000 € zahlen Sie als Arbeitgeber insgesamt rund 3.600 € monatlich. Bei 4.000 € Brutto steigen die Lohnnebenkosten auf ca. 4.800 € Gesamtkosten.
2Wie berechnet man die Lohnnebenkosten?
Die schnellste Berechnung: Bruttogehalt × 1,25 bis 1,30 ergibt die Arbeitgeber-Gesamtkosten. Präziser ist ein Lohnnebenkosten Rechner, der Krankenversicherung (7,3 % AG), Rentenversicherung (9,3 %), Arbeitslosenversicherung (1,3 %), Pflegeversicherung (~1,7 %) sowie U1-Umlage und Insolvenzgeldumlage einzeln berechnet. Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung deckeln die Sozialversicherungsbeiträge ab einem bestimmten Bruttolohn.
3Warum gibt der Rechner das gewünschte Netto als Startpunkt vor?
Weil das in der Praxis die relevante Frage ist: Ihr Mitarbeiter hat eine Gehaltsvorstellung – Sie wollen wissen, was das kostet. Und mit Neolohn: was es kosten könnte. Der Gehaltsrechner für Arbeitgeber dreht die übliche Blickrichtung um und macht Arbeitgeberkosten transparent.
4Wie kann das Brutto sinken, wenn das Netto gleich bleibt?
Durch den Einsatz sozialversicherungsfreier Lohnbestandteile. Ein Teil des Entgelts wird nicht als steuerpflichtiges Bruttogehalt ausgezahlt, sondern als abgabenfreier Zuschlag. Das reduziert die Bemessungsgrundlage für Sozialversicherungsbeiträge auf beiden Seiten – Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil sinken, das Arbeitgeberbrutto schrumpft, das Netto des Mitarbeitenden bleibt gleich oder steigt.
5Ist das legal?
Ja. SFN-Zuschläge sind in § 3b EStG geregelt und ausdrücklich für Arbeit zu gesetzlich definierten Zeiten vorgesehen. Neolohn rechnet innerhalb dieses gesetzlichen Rahmens – automatisiert, prüffähig und DATEV-kompatibel. Es handelt sich nicht um Steueroptimierung im Graubereich, sondern um die konsequente Nutzung bestehender gesetzlicher Maßnahmen.
6Was kostet Neolohn?
Das besprechen wir im Kennenlerngespräch – individuell, auf Basis Ihrer Mitarbeiterzahl und Lohnstruktur.

Sehen Sie Ihr konkretes Einsparpotenzial

Der Rechner gibt eine erste Orientierung. Wie viel Sie in Ihrem Betrieb tatsächlich sparen können — und was das für Ihre Mitarbeiter bedeutet –, das zeigen wir Ihnen in einem 30-minütigen Kennenlerngespräch. Keine Vorbereitung nötig. Einfach einen Termin wählen, kurz Ihre Branche und Mitarbeiterzahl mitbringen – wir rechnen gemeinsam durch.